Verfasst von sigih am Samstag, 8. Dezember, 2007
Einführung eines web-basierten Social-Tagging-Systems im Fachhochschulbereich
Themen
1. Web-basierte Social-Tagging-Systeme?
- Begriff, bisherige Entwicklung, Namen
2. Was kann ein web-basiertes Tagging-System?
- externe Speicherung an einem zentralen Ort, Zugang von überall
- austauschen, was haben andere dazu … ? (ganz im Gegensatz zu den meisten gegenwärtigen Bibliothekskatalogen, Datenbanken)
- Suche, Wieder-Finden (Serendipity)
3. Was kann ein web-basiertes Tagging-System nicht?
- precision, recall nicht gut (Synonyme, Homonyme)
4. Taxonomy of tagging systems
5. Ausgewählte Tagging-Systeme
5.1 CiteULike (Besonderheiten)
- Einfluss auf die verschiedenen Arten von Tags
5.2 Andere Tagging-Systeme
- Connotea, BibSonomy, …
6. Vorteile für die HTW
6.1 Was für Vorteile könnte (hat) die Einführung eines Social-Tagging-Systems für die Mitarbeitenden der HTW haben? Was für Bedürfnisse könnten erfüllt werden?
- gute inhaltliche Erschliessung durch Fachleute
- sinnvolle, wertvolle Auswahl aus unüberschaubarer Menge von Fachartikeln
6.2 Was für Vorteile könnte (hat) die Einführung eines Social-Tagging-Systems für die HTW-Bibliothek haben? Was für Bedürfnisse könnten erfüllt werden?
- Zeitersparnis
- alle Dokumente an einem Ort, für alle zugänglich
- Kosteneinsparung (dasselbe Dokument wird nur noch einmal besorgt)
7. Einführungsphase. Wichtige Punkte
7.1 Einführung, Schulung durch Bibliothek
- Bibliothek übernimmt Koordination
- willkürliche Bildung einer Community
- unterschiedlicher Erfahrungshorizont
- zentral: selber ausprobieren, aktiv werden, mitmachen und mitgestalten (web 2.o)
7.2 Ein System - mehrere Teilsysteme, die eine Gruppe bilden
- Vorteile, Nachteile
7.3 Motivation der HTW-Mitarbeitenden
- persönliche Vorteile (Wieder-Finden der eigenen Dokumente)
- Einblick in die Themenbereiche der anderen Mitarbeitenden
- viele aktive Benutzer
7.4 Sicherheit, (Urheberrecht)
8. Relativ kleine Community im Falle der HTW-Mitarbeitenden. Auswirkungen, Besonderheiten?
- Tag-Struktur (besondere Tag-Gattungen)
- Vergleich mit Untersuchungen von Golder und Huberman, die Gesetzmässigkeiten in den Strukturen grosser Tagging-Systeme fanden. (z.B. konstante Tags nach einer ersten unruhigen Phase; ganz anderes Bild bei wenigen Benutzern, wie bei Cloudalicious zu sehen ist)
9. Erfahrungen an HTW
1. Phase: Bibliothek stellt gut 100 Dokumente in einen gemeinsamen Account, informiert werden nur ganz wenige, ausgewählte Personen
2. Phase: Offizielle Einführungsveranstaltung
- Befragung: Was erwarten die Mitarbeitenden von der Arbeit mit CiteULike?
3. Phase: die ersten (zwei) Wochen danach
- Aktivitäten: neue Dokumente, Tags (Anzahl, Typen)
- Probleme, Rückmeldungen, (ev. 2. Befragung: Benutzerfreundlichkeit des Systems, fächerübergreifende Zusammenarbeit)
10. Anforderungen an ein Social-Tagging-System im wissenschaftlichen Bereich
11. Gegenwärtiger Stand der Dinge in Sachen Arbeiten mit Social-Tagging-Systemen
- Swiss-lib
- einige ausgewählte Bibliotheken
- Unternehmensbereich